Die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH mit Sitz in Chemnitz ist Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um das Thema erneuerbare Energien geht.


Konventionelle Energieträger werden knapper, politische Abhängigkeiten nehmen zu und der Klimawandel schreitet voran. Dies hat zur Folge, dass Energiekosten immer mehr zunehmen.

 
Mit einer Investition in erneuerbare Energien schaffen Sie sich Unabhängigkeit, tun der Umwelt etwas Gutes und mit einer Investition in Photovoltaik sichern Sie sich zusätzliche und sichere Erträge - aus der Kraft der Sonne!

Was heißt Photovoltaik?

Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Name setzt sich aus den Worten "Photos" (gr. bedeutet Licht) und Volta (Maßeinheit für Strom) zusammen. Eine Photovoltaikanlage oder auch PVA genannt ist also umgangssprachlich eine Solaranlage.

Was bedeutet Wp?

Wp ist die Abkürzung für Watt peak.Diese Maßeinheit gibt die maximal erreichbare elektrische Leistung an, die eine Photovoltaikanlage umsetzen kann.

 

Die Angaben dienen der Vergleichbarkeit verschiedener Solarmodule und werden bei standardisierten Messungen ermittelt. Die Standard-Testbedingungen für diese Messungen sind dann eingehalten, wenn eine Einstrahlung von 1000 Watt pro Quadratmeter auf die Modulfläche und eine Modultemperatur von 25 °C vorliegt. Des Weiteren muss ein definiertes Lichtspektrum eingehalten werden sowie eine Luftmasse von 1,5 vorherrschen. (Die Luftmasse beziffert die Dicke der Lufthülle über der Erdoberfläche.)

 

Da diese Standard-Testbedingungen im Alltag selten erfüllt werden, kann die tatsächliche Leistung einer Photovoltaikanlage von den angegebenen Werten abweichen.

Welche Flächen sind für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet?

Eine Photovoltaikanlage kann sowohl auf Dachflächen, an Gebäudefassaden als auch auf einer Freifläche errichtet werden.

Aus welchen Komponenten besteht eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus:

 

 

  • den Photovoltaikmodulen, die den Strom erzeugen und dem dazugehörigen Gestell,

    • Wechselrichtern, die den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln

      • und einem Zähler der den Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird, misst.

      Welche Arten von Modulen gibt es?

      Prinzipiell unterscheidet man zwei Arten von Solarmodulen: Kristalline Solarmodule und Dünnschichtmodule.

       

      Kristalline Module werden in monokristalline und polykristalline Solarmodule unterteilt. Monokristalline Module werden aus einem einzigen Siliziumkristall gefertigt und erzielen so ihren hohen Wirkungsgrad. Aufgrund der aufwendigen Fertigung sind diese Module allerdings vergleichsweise teuer. Polykristalline Module bestehen aus dünnen Scheiben, die von Siliziumblöcken abgeschnitten werden. Diese Module sind zwar preiswerter als monokristalline Solarmodule, erreichen allerdings einen etwas niedrigeren Wirkungsgrad.

       

      Dünnschichtmodule bestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf ein Trägermaterial aufgebracht ist. Diese Module sind preiswerter als kristalline Module, haben aber auch einen geringeren Wirkungsgrad.

      Wie gelangt der Strom ins Netz?

      Der durch die Module erzeugte Gleichstrom wird über Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Strom der nicht selbst vom Betreiber der Photovoltaikanlage verbraucht wird, wird ins öffentliche Netz eingespeist. Wenn mehr Strom benötigt wird als die Photovoltaikanlange produzieren kann, bezieht man den Strom wieder über das Stromnetz. Ein Zähler misst die Menge des eingespeisten Stroms.

       

      Wie genau die unterschiedlichen Varianten der Netzanbindung realisiert werden erfahren Sie auf dem Informationsblatt "Varianten der Netzanbindung von Photovoltaikanlagen" welches Sie kostenlos bei uns erhalten. 

      Welchen Beitrag leiste ich der Umwelt?

      Im Gegensatz zur Energiegewinnung durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe, entsteht bei der Energieerzeugung mit PV-Anlagen kein umweltschädliches CO2.

      Man geht von einer CO2-Einsparung von etwa 700-800 kg pro installiertem kWp aus. Das würde beispielsweise bei einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kWp circa 21 Tonnen CO2 im Jahr ausmachen!

      Welche Fördermittel gibt es?

      Die Einspeisevergütung wird durch das Gesetz für den "Vorrang Erneuerbarer Energien" geregelt.

      Welche Vergütungssätze Sie für Ihre Photovotlaikanlage erhalten richtet sich nach mehreren Kriterien.  Die genauen Werte und weitere Informationen zu dem Thema der Einspeisevergütung entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt: "Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen"

       

      Zusätzlich zur Einspeisevergütung gibt es seit 2009 auch die Möglichkeit den erzeugten Strom selbst zu Nutzen und dafür eine Vergütung zu erhalten. Hierzu finden Sie Informationen im Informationsblatt  "Ausführliche Erläuterung zur Eigenverbrauchsvergütung", welches als PDF zum Download zur Verfügung steht.

       

      Zur Berechnung des Vergütugnssatzes für den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms muss man seinen eigenen "Eigenstromanteil" ermitteln. Bisher lässt sich dieser Wert nur schlecht schätzen un Erfahrungswerte gibt es bis jetzt nur wenige.

       

      Aus diesem Grund hat die ELICON ein eigenes Programm entwickelt, welches den Eigenstromanteil anhand ein paar weniger Angaben über Ihren Stromverbrauch ermitteln kann. Sollten Sie Interesse daran haben, diesen Wert zu bestimmen, können Sie sich über unser Kontaktformular bei uns melden.

       

       

      Es gibt viele Möglichkeiten der Förderung. Neben Fördermitteln der KFW Mittelstandsbank oder der Sächsischen Aufbaubank gibt es noch viele weitere Förderprogramme.

      Wir beraten Sie gern und entwickeln mit Ihnen und unseren Partnern die passenden Investitionsmodelle.

      Gibt es Folgekosten?

      Neben den einmaligen Investitionskosten für Kauf und Bau entstehen Kosten durch ordnungsgemäße Wartungsarbeiten oder Reparaturen. Wartungsarbeiten sollten jährlich durchgeführt werden, um Garantieansprüche zu sichern und Ertragsverluste aufgrund von Betriebsstörungen zu verhindern. Des Weiteren ist es sinnvoll, die Anlage gegen Elementarschäden (Sturm, Hagel etc.) zu versichern.

      Wann rechnet sich Solarstrom?

      Grid Parity, auf deutsch Netz-Gleichwertigkeit, wird dann erreicht, wenn Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis im Netz angeboten werden kann, wie konventioneller Strom. Vielen ist unbekannt, dass in Grid Parity sonnenreichen Gebieten bereits Realität ist. Der US-Bundesstaat Hawaii erlebt zum Beispiel im Moment einen regelrechten Photovoltaik-Boom, da dort ein Löwenanteil des benötigten Stroms aus Dieselkraftstoff gewonnen wird. Mit dem Erreichen der Marke von 70 US-Dollar je Barrel öl wurde in Hawaii die Schallmauer durchbrochen.

      Mitteleuropäische Länder sind weit davon entfernt. Wenn man die Investition in Photovoltaikanlagen langfristig durchrechnet, also die Ressource Energie strategisch wahrnimmt, zeigt sich allerdings, dass sich das Ja zur Photovoltaik auch finanziell lohnt.

      In Deutschland sind Investitionen in Photovoltaik-Anlagen besonders attraktiv, denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz, garantiert in unserem Land eine definierte Einspeisevergütung für 20 Jahre. Hintergrund: Der Gesetzgeber will mit dieser Förderung die Massenproduktion in Gang bringen. Die Einsparpotentiale wären dann so groß, dass man Grid Parity für die nächsten Jahrzehnte prognostizieren darf.

      Bei Kapitalkosten von 4 % für die Investitionssumme und den typischen Betriebskosten von ca. 1 % , ergeben sich in unseren Breiten Erzeugungskosten von ca. 37 bis 52 ct/kWh im ersten Betriebsjahr, bei einem üblichen Abschreibungszeitraum von 20 Jahren. Diese Kosten liegen gegenwärtig etwa 5 bis 7 mal höher als die Kosten für konventionelle Erzeugung (6 bis 8 ct/kWh) oder beim Zwei-bis Dreifachen der Strompreise für Privatkunden. Für 2007 wird Strom an der EEX bereits mit 8 ct/kWh gehandelt. Ist die Anlage abbezahlt, fallen bis zum Ende der Lebensdauer (25 bis 40 Jahre) nur noch die geringen Betriebs- und Wartungskosten an. Bei konventioneller Stromerzeugung ist dagegen aufgrund der steigenden Brennstoffkosten mit einem Preisanstieg zu rechnen. Dieser Faktor wirkt aber erst im längerfristigen Vergleich mit konventionellen Formen der Stromerzeugung.

      Nach Ablauf von Abschreibung und Finanzierung im 21. Jahr kehrt sich die anfängliche Situation um. Strom aus einer im Jahr 2006 gebauten Photovoltaikanlage ist nun bis zum Ende der Lebensdauer um ein Mehrfaches günstiger als konventionell erzeugter Strom. Dem dann fälligen Auslaufen der EEG-Förderung steht entgegen, dass der Preisunterschied zum konventionellen Strom bei nur geringen Betriebs- und Wartungskosten weiterhin einen Gewinn ermöglicht.

      Negative Effekte der fossilen Stromerzeugung wie die Kosten für CO2-Zertifikate und die staatlichen Steinkohlesubventionen sind bei dieser Betrachtung ausgenommen, sie würden die Situation der Photovoltaik deutlich verbessern. Ferner ist keine steuerliche Abschreibung für Betriebsmittel berücksichtigt, sie würden den Preis für Solarstrom jeweils um ca. 3 ct/kWh reduzieren. Durch die absolute Emissionsfreiheit im Betrieb weist die Photovoltaik außerdem extrem niedrige externe Kosten auf. Diese liegen bei Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle bei ca. 6 bis 8 ct/kWh, betragen jedoch bei Photovoltaik nur ca. 1 ct/kWh. Zu diesem Ergebnis kam ein aktuelles Gutachten, welches vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung erstellt wurde.

      Für eine nach 2006 gebaute Photovoltaikanlage wird das Ergebnis dieser Betrachtung ebenfalls besser ausfallen, da die sinkenden Herstellungskosten die Kapitalkosten weiter verringern.

      Weitere Informationen finden Sie im Internet u.a. im Artikel Photovoltaik bei wikipedia.de